
Über mich
Ich bin Verkäufer, der filmen gelernt hat. Nicht umgekehrt.
Über zehn Jahre Vertrieb, mehrere davon als Immobilienmakler. Danach zwei Jahre an der Seite eines Regisseurs. Deshalb steht am Anfang jedes Projekts Ihr Verkaufsprozess und nicht ein Drehbuch.
Die Vertriebsjahre
Zehn Jahre lang war ich der, der am Ende nach der Unterschrift fragen musste.
Ich habe als Sales Manager gearbeitet und mehrere Jahre als Immobilienmakler. Eine Immobilie zu verkaufen heißt: hoher Preis, lange Entscheidung, Privatkunden, die so etwas ein- oder zweimal im Leben tun und entsprechend vorsichtig sind. Zwischen erster Besichtigung und Notartermin liegen Wochen, in denen man selten dabei ist, wenn die Entscheidung fällt.
In dieser Zeit habe ich gelernt, woran Abschlüsse wirklich scheitern. Fast nie am Preis, obwohl das immer gesagt wird. Meistens an einer Unsicherheit, die nie ausgesprochen wurde, und die stattdessen als höflicher Satz zurückkommt: Wir überlegen noch. Wir müssen erst mit der Bank sprechen. Melden Sie sich in vier Wochen noch mal.
Ein Verkäufer, der den Unterschied zwischen einem Einwand und einem Vorwand nicht erkennt, verhandelt am Preis herum, während das eigentliche Hindernis unangetastet bleibt. Genau dieser Blick fehlt den meisten Videos, die für Unternehmen gedreht werden.
Das Handwerk
Filmen habe ich nicht an einer Schule gelernt, sondern an Drehtagen.
Zwei Jahre lang habe ich eng mit dem Regisseur Ronald Matthes zusammengearbeitet. Er dreht Musikvideos, Konzerte und Festivals für bekannte Künstler. Bei ihm habe ich das Handwerk gelernt, von der Drehplanung über Kameraführung und Licht bis zum Schnitt.
Was man dabei vor allem lernt: Bei einem Konzert gibt es keinen zweiten Versuch. Es gibt einen Ablaufplan, eine feste Position und einen Moment, der entweder im Kasten ist oder für immer weg. Diese Disziplin nehme ich mit in jeden Drehtag in einem Betrieb, wo es genauso läuft: Der Meister hat zwei Stunden, der Kunde hat einen Termin, die Baustelle wartet nicht.
Ein Musikvideo aus dieser Zeit, ab Minute 2:41 stehe ich in den Credits.
Warum beides zusammengehört
Es gibt viele gute Kameraleute und viele gute Verkäufer. Die Kombination ist selten, und genau darin liegt der Unterschied.
Ein Videograf ohne Vertriebserfahrung fragt: Was wollen Sie zeigen? Ich frage: Wo verlieren Sie Kunden? Die erste Frage führt zu einem Film über Ihr Unternehmen. Die zweite führt zu einem Video, das an einer bestimmten Stelle in Ihrem Verkaufsprozess arbeitet.
Deshalb beginne ich jedes Projekt mit einem Gespräch mit Ihren Verkäufern und nicht mit einem Drehbuch. Und deshalb endet jedes Projekt mit der Festlegung, wo das Video eingesetzt wird, statt mit einer Datei im Postfach.
Wie ich arbeite
Vier Dinge, auf die Sie sich verlassen können.
Ich komme mit allem.
Ich bringe die komplette Technik selbst mit. Sie müssen nichts mieten und nichts stellen.
Niemand muss etwas auswendig lernen.
Menschen, die einen Text aufsagen, sehen aus wie Menschen, die einen Text aufsagen. Ich führe stattdessen ein Gespräch bei laufender Kamera. Das ist dieselbe Arbeit wie ein gutes Verkaufsgespräch, nur mit anderem Ziel.
Ihr Betrieb läuft weiter.
Ich komme allein, baue selbst auf und arbeite um Sie herum. Für ein Testimonialvideo brauche ich etwa drei Stunden, davon steht Ihre Person rund eine Stunde vor der Kamera. Den Rest bekommen Sie kaum mit.
Klare Preise.
Sie sehen auf dieser Website, was die Dinge kosten. Nach dem Erstgespräch bekommen Sie einen Festpreis, keine Schätzung, die später wächst.
Fragen und Antworten
Wer steckt hinter michael-tartsch.com?
Hinter michael-tartsch.com stehe ich, Michael Tartsch, Videograf in Berlin und Einzelunternehmer. Ich arbeite allein und bin für jedes Projekt selbst der Ansprechpartner, vom Erstgespräch über den Dreh bis zum Schnitt. Vor der Videoproduktion habe ich über zehn Jahre im Vertrieb gearbeitet, als Sales Manager und als Immobilienmakler.
Was bringt mir Ihre Vertriebserfahrung, wenn ich ein Video will?
Ein Videograf ohne Vertriebserfahrung fragt, was Sie zeigen wollen. Ich frage, wo Sie Kunden verlieren. Deshalb beginnt jedes Projekt mit einem Gespräch mit Ihnen und Ihren Verkäufern und nicht mit einem Drehbuch. Aus diesem Gespräch entsteht die Entscheidung, welches Video an welcher Stelle Ihres Verkaufsprozesses arbeitet und wo es später steht.
Arbeiten Sie allein oder mit einem Team?
Ich arbeite allein und bringe die komplette Technik selbst mit. Für größere Produktionen mit mehreren Drehorten am selben Tag hole ich Kollegen aus meinem Netzwerk dazu, das bespreche ich vorher offen. Für Sie hat die Einpersonenlösung einen praktischen Vorteil: weniger Menschen im Betrieb, weniger Unruhe vor der Kamera, ein einziger Ansprechpartner.
Meine Leute wollen nicht vor die Kamera. Funktioniert das trotzdem?
Meistens ja. Niemand muss einen Text auswendig lernen. Ich führe ein Gespräch bei laufender Kamera und schneide daraus, was trägt. Wer zwei Minuten geredet hat, vergisst die Kamera in der Regel von selbst. Wenn jemand trotzdem nicht möchte, überrede ich niemanden, dann spricht jemand anderes oder wir lösen die Stelle anders.
Wie viel Zeit kostet mich ein Drehtag im Betrieb?
Für ein Testimonialvideo rechne ich mit etwa drei Stunden vor Ort. Davon steht die Person, die spricht, rund eine Stunde vor der Kamera, den Rest brauche ich für Aufbau, Licht und Ton. Das mache ich selbst. Wenn aus einem Termin mehrere Videos entstehen sollen, wird daraus ein halber oder ein ganzer Tag, das legen wir vorher fest.
Wie lange dauert es, bis ich das fertige Video habe?
Den ersten Schnitt bekommen Sie spätestens vierzehn Tage nach dem Drehtag. Was Sie daran geändert haben wollen, sagen Sie mir in einer Runde, danach bekommen Sie die Endfassung.
In welchem Gebiet arbeiten Sie?
Ich drehe in Berlin, Brandenburg und im Umkreis von 300 Kilometern, also auch in Leipzig, Dresden, Magdeburg, Rostock und Hamburg. Ich fahre einen Kombi, wechselnde Drehorte und Baustellen sind kein Problem. Der Schnitt läuft ortsunabhängig.
Wenn Sie wissen wollen, ob das zu Ihnen passt, reden wir dreißig Minuten darüber.
Das Gespräch kostet nichts. Ich bin Verkäufer, das wissen Sie jetzt, also sage ich Ihnen auch, wenn ein Video bei Ihnen nichts bringt.
