Referenz
Interview mit Hannah Weber, Dance4Animals
Interviewfilm, 4 Minuten 46, Berlin, August 2026
Hannah Weber ist Tänzerin und Choreografin aus Berlin und hat Dance4Animals gegründet, eine Initiative, die mit Charity Tanzshows Geld für Tierheime sammelt. Der Film soll Menschen, die Dance4Animals noch nicht kennen, in wenigen Minuten verstehen lassen, worum es geht und warum sich ein Besuch bei einer der Shows lohnt, und er soll das über die Gründerin selbst tun statt über Ankündigungstexte. Hannah Weber ist keine Schauspielerin. Sie ist eine Frau, die für ihre Sache brennt und darüber sprechen kann.
Genau das gilt auch für Ihre Kunden: Sie müssen nicht schauspielern können, sie müssen nur etwas zu erzählen haben.
Der Film

Kamera, Schnitt und Gestaltung: Michael Tartsch
Aus demselben Drehtag: das Hochformat

Der Film oben ist für die Website gedacht, quer und in Ruhe. Dieselben zwei Stunden Aufnahme tragen aber noch eine zweite Fassung, hochkant, für die Stellen, an denen Menschen mit dem Telefon in der Hand schauen. Kein zweiter Termin, kein zweiter Drehtag, kein zweiter Preis für den Dreh. Nur ein zweiter Schnitt.
Wo Ihre Kunden hinsehen, entscheidet, welches Format Sie brauchen. Meistens sind es beide.
Vor der Kamera muss niemand spielen
Hannah Weber ist Tänzerin und Choreografin, keine Schauspielerin. Sie hat vorab die Fragen bekommen und sonst nichts vorbereitet. Keinen Text zum Auswendiglernen, keine Anweisungen vor der Kamera, sondern ein Gespräch, in dem die Kamera nach einer Weile keine Rolle mehr spielt. Der ganze Termin dauerte etwa vier Stunden.
Ihre Kunden werden vor der Kamera genauso wenig spielen. Das müssen sie auch nicht.



Das stand dabei im Raum.

Zwei Kameras, ein Moment
Die Halbtotale zeigt, wo jemand ist. Die Nahaufnahme zeigt, was jemand meint. Der größere Nutzen liegt im Schnitt: An jeder Stelle, an der die Perspektive wechselt, sieht der Zuschauer den Schnitt nicht.
Deshalb musste Hannah Weber nichts am Stück können. Sie hat auf Fragen geantwortet, in eigenen Worten, mehrfach. Was davon im Film steht, wurde später entschieden. Im fertigen Film ist davon nichts zu bemerken.


So entstand der Film
Ein Interviewfilm sieht am Ende ruhig aus. Damit er das tut, muss vorher einiges eingerichtet werden. Der Dreh kommt dabei zum Kunden, nicht umgekehrt: Gedreht wurde bei ihr zu Hause.
Diese Bilder zeigen den Tag, an dem der Film oben entstanden ist.



Vier Leuchten, vier Aufgaben. Das Führungslicht von rechts formt das Gesicht und entscheidet, wo Licht und Schatten liegen. Eine zweite Leuchte von links hebt die Schattenseite an, bewusst nicht auf dieselbe Helligkeit, denn ein gleichmäßig ausgeleuchtetes Gesicht wirkt flach. Eine dritte steht hinter ihr und legt einen schmalen helleren Rand auf Haar und Schultern, damit sie sich vom Hintergrund löst. Die vierte beleuchtet den Hintergrund.
Dazu wird der Raum abgedunkelt. Kein Deckenlicht, kein Tageslicht. Nur so hängt das Bild nicht davon ab, ob draußen gerade eine Wolke vorbeizieht.




Der Drehtag ist der kleinere Teil der Arbeit
Die Bilder oben zeigen einen Vormittag. Der Film hat sechs Arbeitsschritte gebraucht, und der Dreh war einer davon. Aus über zwei Stunden Aufnahme sind viereinhalb Minuten geworden.
Vorgespräch und Konzept
Zuerst wird geklärt, was der Film bewirken soll und wen er überzeugen muss. Daraus entstehen ein Fragenkatalog und ein Ablauf für den Drehtag. Wer vor der Kamera sitzt, bekommt die Fragen vorher.
Der Drehtag
Anfahrt, Aufbau, Interview, Abbau. Gedreht wird in mehreren Durchgängen, damit niemand etwas am Stück können muss. Noch am selben Tag wird das Material doppelt gesichert.
Sichtung
Bevor geschnitten wird, wird alles gesehen. Das Material beider Kameras, vollständig, in voller Länge. Dabei entsteht die Auswahl: welche Sätze tragen, welche Momente später gebraucht werden, was wegfällt.
Schnitt
Welche Sätze bleiben, in welcher Reihenfolge sie stehen und an welcher Stelle die Perspektive wechselt. Hier entscheidet sich, ob der Film trägt oder ob er nur vollständig ist.
Bildgestaltung und Ton
Das Bild wird gestaltet, nicht nur korrigiert. Beide Kameras werden aneinander angeglichen und dann in mehreren Stufen bearbeitet, bis Licht, Farbe und Kontrast den Eindruck ergeben, den der Film haben soll. Der Ton wird getrennt bearbeitet. Zusammen ist das der Unterschied zwischen einer Aufnahme und einem Film.
Grafik und Ausspielung
Bauchbinden, Endkarte, Musik und die fertige Datei in den Formaten, die gebraucht werden.
So ein Film für Ihren Betrieb
Ein Interview wie dieses ist ein Testimonialvideo: ein Kunde erzählt, was er bei Ihnen erlebt hat. In dreißig Minuten klären wir, ob es bei Ihnen an der richtigen Stelle arbeiten würde.
